Der Abrahamsweg

Heiliges Land

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Und Gott sprach zu Abraham: „Zieh weg aus deinem Land … in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (Gen 12,1)

Lassen Sie Ihre Welt aus Leistungsdruck, Erfolgsorientierung und Atemlosigkeit für eine Weile hinter sich!

Brechen Sie auf in das „Gelobte Land“. Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen und die Müdigkeit Ihres Körpers am Abend. Erfahren Sie, dass Sie – wie Abraham – als Gast Gottes hier sind und unter SEINEM besonderen Schutz stehen. Kehren Sie mit größere Lebensfülle und Lebensfreude zurück nach Hause.

ABRAHAMSWEG

1. Tag: Anreise
Ankunft in Israel. Fahrt zum See Gennesaret. Hotelbezug für drei Nächte.

2. Tag: Im Norden Israels
Fahrt in den hohen Norden Israels, wo Abraham vor Urzeiten ins Gelobte Land einzog und seine Lehre vom Monotheismus zusammen mit dem Kampf gegen den Götzendienst begann.
Unsere Wanderung führt Sie über Teile der antiken Handelsstraße Via Maris zur Jordanquelle von Banias. Durch das wasserreiche Wadi Sa’ar mit seinen grünen, fruchtbaren Landschaften wandern wir zu einer der drei Jordanquellen, wo vor über 2000 Jahren den Göttern Baal und Pan gehuldigt wurde. Am Ende der Wanderung erfolgt die Besichtigung des antiken Paneions und des großen Wasserfalls des Banias-Flusses.

Auf den Golanhöhen werden wir den Berg Bental hinaufsteigen und wie einst Abraham einen weiten Blick hinein ins Land genießen und den grünen Norden Israels in uns aufnehmen.

3. Tag: Vom Berg Meron bis zur Quelle des Rabbis Shimon Bar Yochai
Der Bus bringt uns nach Obergaliläa zum Berg Meron, einem der höchsten Berge Israels. Hier beginnt die Wanderung auf dem Gipfelpfad. Man wird an Gottes Wort zu Abraham erinnert: „Schau in die Ferne, nach Norden und Süden, nach Osten und Westen … Mach dich auf und ziehe durch das Land in seiner Länge und Breite, denn ich werde es dir geben“ (Gen 13,14.17).

Auch wir spüren diese Weite mit unvergesslichen Ausblicken, bevor der Abstieg durch die üppige Vegetation der Pistazien- und Eichenwälder beginnt.

Wir durchwandern das Dorf Peki’n, wo Juden, Drusen, Muslime und Christen friedlich zusammenleben und werden mit einem einfachen Mittagsmahl empfangen: warmes frischgebackenes Fladenbrot, dazu Oliven­öl und Gewürze.

Frisch gestärkt wandern wir weiter bis zur Quelle des Rabbis Shimon Bar Yochai, der sich dort zu biblischen Zeiten in einer Höhle versteckt hielt. Von hier bringt uns unser Bus zurück zum See Gennesaret.

4. Tag: Auf dem Abrahamsweg durch Palästina
Fahrt nach Palästina, dem biblischen Samaria und Kernland des Alten Testamentes.
Zuerst erreichen wir Allone Moreh, das antike Heiligtum der Orakeleiche (Gen 12,6), das inmitten eines Naturschutzgebietes liegt.

Hinter Nablus beginnt unsere heutige Tageswanderung auf dem Abrahamsweg. Es sind authentische biblische Landschaften, wo die Zeit innezuhalten scheint. Kleine Dörfer liegen am Wegesrand und der Weg führt uns vorbei an Hirten, Eseln, Dromedaren und Ziegenherden.

Brotzeit halten wir inmitten der Natur – bevor wir unser Tagesziel, das kleine Dorf Duma erreichen. Dort nimmt uns der Bus wieder auf.

Wir verlassen Palästina, um hinauf in die Heilige Stadt Jerusalem zu fahren. Hotelbezug für drei Nächte.

5. Tag: Jerusalem
Wanderung hinauf auf den Berg Moriah, dem heutigen Tempelberg, auf dem Abraham seinen einzigen Sohn Isaak opfern sollte.

Unser Bus bringt uns zur Haas-Promenade in Jerusalem, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Durch das biblische Hinnomtal geht es an uralten Olivenbäumen vorbei zum Teich von Schiloach. Jesus heilte hier einen Blinden. Aufstieg auf einer erst kürzlich entdeckten römischen Pilgerstraße, auf der vor 2000 Jahren das jüdische Volk dreimal im Jahr Wallfahrten zum Tempel unternahm, zur Klagemauer, dem Ziel unserer heutigen Wanderung.
Von hier aus erkundigen wir die Altstadt Jerusalems mit Via Dolorosa, Grabeskirche und den bunten Basaren.

6. Tag: Battir, Betlehem und Hebron
Heute sind wir in der Gegend von Betlehem und Hebron unterwegs.
Unsere Tageswanderung beginnt in Battir, einem palästinensischen Dorf, in dem heute noch jahrtausende alte Bewässerungssysteme benutzt werden. Entlang uralter Olivenhaine, die terrassenförmig die tiefen, fruchtbaren Täler säumen, wandern wir durch authentische biblische Landschaften.

Anschließend Besuch der Geburtskirche von Betlehem.
Danach Fahrt nach Hebron‚ auch EL KHALIL oder Stadt der Patriarchen genannt. Besuch der Altstadt und der Patriarchengräber, wo Abraham (arabisch: El Khalil: der gute Freund, der Vertraute) seine letzte Ruhestätte in der Höhle Machpela fand.

In einem Vorort des heutigen Hebron befindet sich Mamre. Dort begegnete einst Abraham den drei Männern vor dem Eingang seines Zeltes, die sich als Engel oder Boten Gottes offenbarten. Sie verkündeten ihm eine große Nachkommenschaft (Gen18). So wurde Abraham vom schenkenden Gastgeber selbst zum Beschenkten.

7. Tag: Salz- und Wüstenlandschaften
Abschied von Jerusalem und Aufbruch zum tiefsten Punkt der Erde – dem Toten Meer.
Doch zuvor besuchen wir das Abrahamszelt in Maale Adumim und werden vom traditionell gekleideten Knecht Abrahams, Elieser empfangen. Ein Kamelritt führt uns in die karge Landschaft, bevor im Beduinenzelt ein echtes Gastmahl aus biblischen Zeiten auf uns wartet.
Fahrt hinunter zum südlichsten Punkt des Toten Meeres. Hier erhebt sich der Berg Sodom, ein Ge­birge aus purem Salz .

An jener Stelle, an der Lots Frau zur Salzsäule erstarrte (Gen 19,26), beginnt unsere Wanderung, die uns durch bizarre Salzlandschaften auf den Gipfel des Berges Sodom führt. Blick auf archaische Wüstenlandschaften, die sich seit Urzeiten nicht verändert haben und die kaum noch Leben ermöglichen. Lagen hier die biblischen Städte Sodom und Gomorra tief unter dem Meeresspiegel?

Übernachtung im Guesthouse von Masada, einer modernen Jugendherberge, die in Baustil und Material der Wüstenlandschaft angepasst ist.

8. Tag: In der Negev-Wüste
„Dann zog Abraham immer weiter, dem Negev zu“ (Gen 12,9).

Früh morgens baden wir im Toten Meer. Es ist der tiefste Punkt der Erde und das salzigste Meer der Welt.

Die Fahrt führt uns die Klippe des syrisch-afrikanischen Grabenbruchs hinauf, wo wir unsere Wanderung zum Nahal Peres (Geierschlucht) beginnen.

Nach den Erlebnissen am Toten Meer erfahren wir heute im Negev, dass die Wüste lebt! Obschon die Landschaft karg ist, gibt es hier unzählige Lebensformen, für die wir uns die Zeit nehmen, um sie zu beobachten.

Nach einer einstündigen Wanderung erreichen wir die Peres – Wasser­löcher fernab der Zivilisation. Diese heute trockenen Wasserlöcher wurden über Millionen von Jahren von prähistorischen Wasserläufen ausgewaschen. Und wer sein Auge schon etwas geübt hat in der kargen Landschaft, wird prähistorische Siedlungsreste aus der Eisenzeit entdecken.
Nachmittags Besuch in der Beduinensiedlung Tell Sheva, am Rande der modernen Großstadt Beer Sheva gelegen. Wir organisieren ein Treffen mit Beduinen, die bei Tee und Kaffee über ihre Lebensweise als moderne Beduinen im Hier und Jetzt berichten.
Übernachtung im Kibbuz Guesthouse Mashabe Sadeh.

9. Tag: Wasser in der Wüste
Wir beginnen den heutigen Tag mit dem Besuch am Grab von Israels Staatsgründer David Ben Gurion. Von dort hat man einen grenzenlosen Blick über die Weiten der Wüste Zin. So wie wir nach Gottes Verheißung an Abraham hier an den Grenzen des Gelobten Landes angekommen sind, geht auch unsere Wanderreise ihrem Ende entgegen.
Heute werden wir auf unserer letzten Wanderung erfahren, was es bedeutet, in der Wüste Quellen und Wasser zu haben. Dort entfaltet sich rasch eine lebendige Flora und Fauna und ein phänomenales Zusammenspiel der Lebensarten. Erst durch den Kontrast zwischen Kargheit und Fülle werden wir diese existentiellen Dimensionen wahrnehmen.
Wanderung in das Wadi Chawwarim und in einige enge Seitencanyons, wo wir auf alte Siedlungsspuren längst vergessener Nomadenvölker treffen.

Am Ende des Canyons treffen wir auf die Wasserquellen von En Avdat und En Mor. Dort stärken wir uns mit einem ausgiebigen Pick­nick, bevor uns der Weg durch die weißen Kreideschluchten zur Felswand führt. Auf Leitern und in den Kreidefelsen gehauen Stufen erklimmen wir die die Steilwand. Für die Vorsichtigen gibt es eine leichtere Variante, um zum Ziel zu kommen.

Am Nachmittag haben wir Freizeit im Kibbuz, bevor es heißt: Koffer packen und Shalom – Auf Wiedersehen „nächstes Jahr in Israel“.
Übernachtung in Mashabe Sadeh.

10. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen Ben Gurion und Heimflug.

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